Die ersten 30 Tage in Österreich, in der richtigen Reihenfolge.
Die österreichische Verwaltung ist geordnet und verzeiht die falsche Reihenfolge nicht. Zuerst die Meldung, dann die Sozialversicherung, dann das Konto — danach wird alles andere möglich.

Angekommen
Woche eins
- Wohnsitz binnen drei Werktagen beim Meldeamt anmelden (Meldezettel).
- Drittstaatsangehörige: Aufenthaltstitel abholen und die damit verbundenen Arbeitsrechte prüfen.
- Österreichisches Bankkonto eröffnen — meist genügen Meldezettel und Ausweis.
- Sicherstellen, dass der Arbeitgeber die Anmeldung zur Sozialversicherung vor dem ersten Arbeitstag vornimmt.
Woche zwei bis vier
- Auf die e-card warten — sie ist der Zugang zum Gesundheitssystem.
- Den ersten Lohnzettel mit dem Dienstvertrag abgleichen, besonders die kollektivvertragliche Einstufung.
- Haushalts- und Privathaftpflichtversicherung abschließen; in Österreich praktisch Standard.
- FinanzOnline-Zugang beim Finanzamt einrichten.
Bis Monat drei
- Familienbeihilfe beantragen, wenn Kinder im Haushalt leben.
- Prüfen, ob die Zuzugsbegünstigung infrage kommt — Frist: sechs Monate ab Zuzug.
- Kontrollieren, ob am Bankschalter verkaufte Produkte zu Überversicherung führen.
- Pensionskonto aktivieren und den ersten Auszug anfordern.
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Die teuersten Fehler.
Das erste Bankprodukt unterschreiben
Gebundene Berater verkaufen, was ihr Haus vertreibt. Fondsgebundene Polizzen und Banksparpläne aus dem ersten Monat gehören zu den häufigsten Fehlentscheidungen, die wir sehen.
Die Sechs-Monats-Frist der Zuzugsbegünstigung versäumen
Der Antrag nach § 103 EStG muss innerhalb von sechs Monaten nach dem Zuzug gestellt werden. Später ist er nicht mehr möglich.
Den Lohnzettel nicht prüfen
Einstufung, Überstundenregelung und Jahressechstel wirken direkt auf das Netto. Fehler summieren sich still über Jahre.
Kostenlose Rechner auf Basis der aktuellen österreichischen Regeln.
Häufige Fragen.
Wo stehen Sie gerade?
15 Minuten mit einem erfahrenen Berater. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob wir helfen können.
